RIPPELMARKEN werbung und markenkommunikation

Münsterland Kulturgut

2011 ff: Seminare in Planung

Markenkommunikation schwebt nicht im luftleeren Raum, entsteht nicht am grünen Tisch und ist auch kein Wolkenkuckucksheim. Markenkommunikation braucht Erdung, braucht geistige Heimat, braucht klare Bezüge zu den Menschen. Über diese Zusammenhänge möchten wir gemeinsam mit Ihnen nachdenken.

Markenkommunikation braucht aber auch Wissen – konkretes handwerkliches Wissen über Fotografie und Bildbearbeitung, Internetprogrammierung, die Kunst des Textens. Auch hier bieten wir Veranstaltungen an.

Unsere Seminare werden überwiegend an Samstagen stattfinden. Zur thematischen Einstimmung wird jeweils ein Eröffnungsvortrag gehalten. Ein gemeinsames Mittagessen rundet das Ganze ab. In der zweiten Jahreshälfte 2011 finden Sie hier erste konkrete Angebote.

Regionales Gut? Regional ist gut!

Regionales Gut, regional ist gut: Unter diesem Motto formieren sich im Münsterland seit einiger Zeit verschiedene Aktivitäten, die eine gemeinsame Richtung haben: Regionales Wirtschaften rund um die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln soll sich langfristig behaupten können gegenüber einer zunehmend industrialisierten und internationalisierten Landwirtschaft, die alle Grundlagen regionaler bäuerlicher Wirtschaft zerstört – landschaftsspezifische Formen des Anbaus, regionaltypische Spezialitäten, alte Obst- und Gemüsesorten und Haustierrassen, gewachsene Handelsstrukturen und die Landschaft selbst. Was haben wir als Agentur damit zu tun? Als Ideengeber, Ansprechpartner und Koordinator der Initiative „Regionales Gut“ fungiert Peter Deeken, vielen Münsteranern bekannt nicht nur durch seinen Marktstand auf dem Domplatz, sondern auch durch eigene Imkereiprodukte und intensives Engagement für einschlägig zielgerichtete Projekte wie die Bauernhand, das Hühnermobil und Rinderpatenschaften.  Lutz Meyer begleitet das Projekt unentgeltlich als Marketingberater und Texter.

Erfolgreiches regionales Wirtschaften kann nur funktionieren, wenn die Erzeuger, Verarbeiter und Händler Synergien nutzen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Kommunikation der beteiligten Unternehmen und Initiativen untereinander. Denn nur, wenn man voneinander weiß, kann man miteinander arbeiten. Es müssen Kontakte hergestellt und unterhalten werden mit dem Ziel, ein regionales Netzwerk von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern aufzubauen, sodass „Regionales Gut“ innerhalb von zwei bis drei Jahren zur bekannten und nachgefragten Marke werden kann. Gemeinsames Ziel aller Akteure: Die Produkte der Marke „Regionales Gut“ sollen in der Region von Kleinbetrieben erzeugt, verarbeitet und verkauft werden – direkt an den Endkunden. Werte wie „Transparenz“, „Ehrlichkeit“ und „handwerkliche Qualität“ tragen diese regionale Initiative. Dabei geht es nicht allein darum, dem Verbraucher regional erzeugte Produkte von hoher Qualität anbieten zu können, sondern darum, ein Bewusstsein für Regionalität zu erzeugen. Die Region ist kein abstrakter Raum, sondern Lebensraum – ein Raum für die Vielfalt des Lebens, den es zu erhalten und gegen eine industrialisierte Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie zu verteidigen gilt. Wir wollen keine gesichtslosen Massenprodukte – wir wollen eine echte, über das Produkt gelebte Identität der Region „Münsterland“ fördern. Gefördert werden deshalb ausschließlich kleinbäuerlich arbeitende Betriebe, Verarbeiter und Händler. Industriell arbeitende Betriebe haben unter dem Dach der Marke „Regionales Gut“ keinen Platz.

Künstler der Region

Kreativ nicht nur im Job: Rippelmarken Kulturgut ist offen für Kooperationen mit Künstlern und Kunstinitiaven der Region - sei es im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen oder Seminare, sei es im Rahmen von Ausstellungen. Wir werden an dieser Stelle regelmäßig über aktuelle Projekte berichten!